Sicherheit

Passkeys: Was sich beim sicheren Anmelden verändert

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Technische Illustration: Passkeys: Was sich beim sicheren Anmelden verändert

Passkeys können die Anmeldung ohne klassisches Passwort ermöglichen. Für Unternehmen ist dabei auch wichtig, wie Gerätewechsel und Wiederherstellung funktionieren.

Ein anderer Weg zur Anmeldung

Bei einer passkeygestützten Anmeldung bestätigt der Nutzer den Zugang über ein geeignetes Gerät oder einen Sicherheitsschlüssel. Im Hintergrund arbeitet das Verfahren mit einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel. Der Dienst erhält den öffentlichen Schlüssel; der private wird nicht wie ein Passwort an ihn übertragen.

Passkeys sind an den jeweiligen Dienst gebunden und können dadurch bestimmte Phishing-Angriffe erschweren. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Benutzerkonto unter allen Umständen unangreifbar wird. Sitzungen, Geräte und Wiederherstellungswege bleiben sicherheitsrelevant.

Den gesamten Kontozugang planen

Ein sicherer Normalfall reicht nicht aus, wenn beim Verlust des Smartphones nur ein unsicherer Ausweichweg bleibt. Prüfe deshalb, welche Wiederherstellung der jeweilige Anbieter unterstützt und wer im Unternehmen verantwortlich ist.

  • Passkeys zuerst an einem geeigneten Konto kennenlernen.
  • Unterstützte Geräte und Browser berücksichtigen.
  • Wiederherstellungswege dokumentieren und sicher aufbewahren.

Nicht jede Website unterstützt das Verfahren

Ob Passkeys verfügbar sind, hängt vom jeweiligen System und seiner Umsetzung ab. Ein Unternehmensauftritt mit Kontaktformular benötigt andere Funktionen als ein Kundenportal. Eine Erweiterung der Anmeldung sollte deshalb aus einer konkreten Anforderung entstehen.

Wir empfehlen, neue Anmeldeverfahren zunächst mit wenigen berechtigten Personen zu testen. Dabei sollten auch der Wechsel auf ein anderes Gerät und ein verlorener Zugang durchgespielt werden. Wer Passkeys einführt, verbessert damit einen Teil der Sicherheitsarchitektur; Updates, Rechteverwaltung und sichere Geräte bleiben weiterhin erforderlich.

Quellen und weiterführende Informationen

Redaktioneller Stand: 7. November 2026. Die Hinweise ersetzen keine Prüfung deiner konkreten Website.