WebP, AVIF und Bildgrößen: weniger Daten, klare Bilder
Moderne Bildformate können Websites entlasten. Entscheidend sind aber auch Auflösung, Bildausschnitt und der richtige Zeitpunkt beim Laden.
Das passende Bild statt der größten Datei
Ein Foto aus der Kamera wird häufig deutlich größer geliefert, als es auf der Website benötigt wird. Vor dem Export sollte feststehen, wie breit das Bild dargestellt wird und welche Details im Ausschnitt wichtig sind. So sinkt die Datenmenge, ohne unnötig Bildqualität zu verlieren.
Für Fotos kommen unter anderem WebP und AVIF infrage. Welches Format sich eignet, hängt vom Bild und den Anforderungen ab. Ein Formatwechsel allein macht aus einem ungünstig zugeschnittenen oder überdimensionierten Bild noch kein gutes Webbild.
Fotos und Grafiken unterschiedlich behandeln
Eine einfache Vektorgrafik lässt sich oft als SVG scharf und platzsparend darstellen. Fotos benötigen dagegen ein Rasterformat. Bei Transparenz, feinen Kanten und kleinen Schriften lohnt sich ein Vergleich mehrerer Exporte am tatsächlichen Einsatzort.
- Bilder in den Größen bereitstellen, die das Layout wirklich verwendet.
- Auf kleinen Bildschirmen einen passenden Ausschnitt anbieten.
- Alternative Texte am Inhalt und Zweck des Bildes ausrichten.
Nicht jedes Bild gleichzeitig laden
Bilder weiter unten auf einer Seite müssen häufig nicht sofort geladen werden. Ein wichtiges Bild im Einstieg sollte dagegen nicht unnötig verzögert werden. Zusätzlich helfen feste Abmessungen dabei, Platz im Layout zu reservieren.
Prüfe die Ergebnisse visuell und über die Netzwerkanalyse im Browser. Achte besonders auf Motive mit feinen Farbverläufen oder Schrift. Für Unternehmensfotos gehört die Aufbereitung für den jeweiligen Webeinsatz deshalb zur Planung.
Quellen und weiterführende Informationen
Redaktioneller Stand: 7. November 2026. Die Hinweise ersetzen keine Prüfung deiner konkreten Website.